Frisches Kapital für crealytics. High-tech Gründerfonds ist Lead Investor.
Unser “Baby” crealytics konnte mit Profit Driven Search Marketing und einer Automatisierungssoftware für dynamische SEM-Kampagnen Investoren überzeugen. Mit an Bord ist der High-tech Gründerfonds, Bayern Kapital und Chancenkapital Biberach.
Der Plan ist, die neue Optimierungsstrategie Profit Driven Search Marketing am Markt zu etablieren und mit einer skalierbaren Software zu kombinieren, um zukünftig mehr aus SEM herausholen zu können. Die am Markt verbreitete ROI-Optimierung soll mittelfristig durch Gewinnoptimierung abgelöst werden. Der ROI soll dem “Gewinn” als Key Performance Indicator weichen. Zudem halten wir SEM heute für zu arbeitsintensiv und sehen die Möglichkeit, Zeitersparnisse von bis zu 75% durch die softwaregestützte Automatisierung der Prozesse zu erzielen.
Viel Arbeit, Höhen und Tiefen, aber auch jede Menge Spass warten auf uns. Let’s rock!
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 1 Kommentar
Wer clever ist, der kann auch Keywords mehr als 25 Zeichen im Titel von Adwords Anzeigen platzieren und dabei die Beschränkung auf 25 Zeichen umgehen. Sicherlich ein hilfreicher Tipp! … dasselbe funktioniert übrigens auch in der ersten, der zweiten und der dritten Zeile (Display URL).
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 2 Kommentare
Vor einigen Tagen ist bei uns die CJ Weihnachtsbox angekommen und hat uns eine willkommene Abwechslung mitten im eCommerce-Weihnachtsstress beschert. In der Kiste war für jeden etwas dabei: Wein, Reebok-Schuhe, Einkaufsgutscheine, Tennissocken, ein Fußball für die Pausen der Nichtraucher, Kaffetassen für die Kaffeetrinker, Software und noch viel, viel mehr.
Unabhängig von der Geschenkbox darf ich an dieser Stelle sagen, dass es immer Spass gemacht hat, mit dem CJ-Deutschland-Team zu arbeiten. Ihr habt uns immer gut unterstützt. An dieser Stelle viele Grüße an alle, frohe Weihnachten und weiter so!
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ Kommentieren
Nach einer sehr, sehr langen Funkstille gibt es doch wieder was von uns zu hören! Wir waren fleißig, haben jede Menge Erfahrungen im SEM gesammelt, eine neue Firma (crealytics) ins Leben gerufen und kürzlich einen neuen SEM Blog gestartet. Leider mussten wir auch Abstriche machen und konnten den marketing2null Blog nicht weiterführen. Die Artikel waren durchwegs sehr ausführlich und gut recherchiert, haben aber einfach zu viel Zeit in Anspruch genommen, die wir beim besten Willen nicht mehr aufbringen konnten.
Was ist in den letzten 1,5 Jahren passiert?
Christof und ich wurden bis Ende 2008 von EXIST gefördert, um eine prozessorientierte SEM-Technologie zu entwickeln und diese mit einem neuen Ansatz (Profit Driven Search Marketing) zu kombinieren. Ende 2007 haben wir in einem winzigen Büro an der Uni Passau angefangen, an unserer Software zu arbeiten, einen Business- und Finanzplan zu erstellen und über Affiliate Netzwerke SEM-Kampagnen zu managen. Im ersten Geschäftsjahr haben wir auf diesem Wege immerhin einen Kundenumsatz von über 5 Mio € erzielt und sind CJ Performer sowie Affilinet Top Publisher geworden. Unser Plan war es, die niedrigen Markteintrittsbarrieren des Affiliate-Kanals zu nutzen, um für große, internationale Kunden Long Tail SEM-Kampagnen (Direktverlinkung) aufzusetzen. Der Zeitpunkt des Einstiegs war denkbar ungünstig: Google hatte zuvor begonnen, nur noch eine einzige Anzeige pro Display URL zuzulassen, mehr und mehr Kunden machten sich Sorgen um ihre Marke, SEM via Affiliate wurde von vielen als zu teuer eingestuft und immer mehr Advertiser suchten den direkten Kontakt zu Agenturen oder wickelten SEM inhouse ab. Große Firmen mit erstklassigem SEM Know-how wie Clicks2Customers oder Traffic Broker zogen sich schlagartig aus dem Affiliate Geschäft zurück als wir den Einstieg wagten. Die damaligen Rahmenbedingungen haben uns dazu gezwungen, unsere inhouse verwendete Software-Lösung permanent weiterzuentwickeln und die schrumpfenden Margen durch ein immer größeres Volumen an Projekten zu kompensieren, um auf reiner Performance-basis und bei voller Risikoübernahme wachsen zu können. Am Ende des ersten Geschäftsjahres haben wir über 30 SEM-Kampagnen mit nur einem Campaign Manager erfolgreich gemanagt.
Im Oktober 2008 haben wir dann crealytics gegründet, mit dem Ziel, ein neues Geschäftsmodell im Suchmaschinenmarketing salonfähig zu machen. Kurz vor der Gründung haben wir Rainer Schwarz, einen erfahrenen Startup-Consultant mit an Bord geholt, um uns im Bereich Finanzen und Controlling zu verstärken. Kurze Zeit später kam Martin Mauch hinzu, der uns heute bei der Softwareentwicklung verstärkt. Usw., etc.. Mittlerweise sind wir 8 Mann und eine Frau (das crealytics Team). Wir haben uns weitestgehend aus dem Affiliate-Geschäft zurückgezogen und arbeiten mittlerweile mit zahlreichen Direktkunden insbesondere aus dem Bereichen Online Versandhandel. Uns allen macht die Arbeit riesig Spass und wir haben große Ziele!
Ach ja, crealytics stellt ein! Dazu mehr im Laufe der Tage.
Da es mittlerweile neben Christof und mir auch noch andere Leute gibt, könnte es auch klappen, hin und wieder etwas auf marketing2null zu schreiben
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ Kommentieren
Die Ausgaben für Suchmaschinenmarketing (SEM) liegen in Deutschland rund viermal höher als die Ausgaben für Affiliate Marketing. Die Affiliate Netzwerke bekommen hierzulande kaum etwas vom SEM-Kuchen ab. Suchmaschinenmarketing wird entweder inhouse oder über SEM-Agenturen abgewickelt. Die Möglichkeit, Suchmaschinenmarketing erfolgsbasiert und ohne Verlustrisiken (auch) über Affiliate Netzwerke abzuwickeln, wird bislang kaum in Erwägung gezogen.
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 18 Kommentare
Was treibt Unternehmen zu Exzellenz? Was treibt Sportler zu Höchstleistungen?
Konkurrenz.
Unternehmen, die das Maximale aus Suchmaschinenmarketing (SEM) rausholen möchten, sollten es sich nicht nehmen lassen, sich durch die gezielte Erzeugung von Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Eine Strategie, die von wenigen Unternehmen seit Jahren äußerst erfolgreich praktiziert wird, findet insgesamt viel zu wenig Beachtung.
Einige große US-amerikanische Online-Händler sowie große Online-Reisebüros setzen parallel mehrere auf SEM spezialisierte Unternehmen ein, anstatt einem einzigen SEM-Dienstleister Exklusivrechte einzuräumen. Unternehmen mit einem sehr großen Sortiment führen oft über 100.000 Produkte und tausende Marken. SEM-Kampagnen für diese Unternehmen wachsen oft über Jahre, umfassen teilweise mehrere Millionen Keywords und abertausende Anzeigen. Niemand kann es schaffen, alle Keywords (auch negative matches) abzudecken und immer exzellente Anzeigen zu schreiben. Um a) möglichst viele Keywords abzudecken und b) für möglichst alle Keywords gute Anzeigen zu schreiben, arbeiten mehrere Spezialisten parallel, aber völlig unabhängig voneinander. Google schaltet nur eine Anzeige pro Display-URL bzw. für ein Unternehmen, nämlich diejenige mit dem höchsten Produkt aus Gebot und Quality Score. Folglich wird immer diejenige Anzeige geschaltet, die zum Zeitpunkt der Keyword-Auktion das höchste Ranking hat.
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 6 Kommentare
Sätze, mit denen ich so oder so ähnlich fast jeden Tag konfrontiert werde:
- “Wir haben ein Budget für SEM von 150.000 € pro Monat.”
- “85% unseres Marketing-Budgets wird in SEM investiert.”
- “Uns ist das SEM-Budget ausgegangen.”
SEM-Budget ist ein Unwort!
Es gibt nur zwei Fälle, in denen SEM-Budgets evtl. eine Daseinsberechtigung haben:
- der Werbeerfolg ist nicht direkt messbar (B2B, Branding-Kampagnen).
- Liquiditätsprobleme, da SEM-Ausgaben heute getätigt werden, Umsätze aber erst morgen erzielt werden.
In allen anderen Fällen, beispielsweise im Online-Versandhandel oder in der Reisebranche, sind Budgets sinnlos. Sie sind ein Performance-Killer und gehen zu Lasten der Unternehmensziele. Dennoch sind SEM-Budgets auch in diesen Branchen allgegenwärtig!
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 11 Kommentare
Vor einigen Jahren, als Chris Anderson sein Buch “The Long Tail” veröffentlichte, ist es in der Suchmaschinenmarketing-Branche in Mode gekommen, immer mehr Keywords ins Portfolio aufzunehmen. Die Motivation war klar: Abstrakte, selten gesuchte Keywords mit einem geringen Suchvolumen, aber niedrigeren Klickpreisen (aufgrund geringer Konkurrenz), konnten in der Summe zu einem erheblichen Gewinnbeitrag führen. Vor geraumer Zeit ist es zu einer Art Volkssport geworden, sich damit zu rühmen, dass man über 500.000 Keywords verwaltet. Die Anzahl der Keywords, die von Google Adwords insgesamt verwaltet werden musste, stieg so stark an, dass Google dazu überging, die API kostenpflichtig zu machen, um dem Trend ein Ende zu setzen.
Viele haben sich beim Management des Long Tail verkalkuliert. Man war immer der Meinung, ein zusätzliches Keyword würde keinerlei Kosten verursachen. Das ist falsch! Jedes Keyword muss hochgeladen werden (API-Kosten), verwaltet werden (kostet Zeit = Geld), Anzeigen müssen erstellt werden (Zeit & API-Kosten). Wer sich für eine genauere Analyse interessiert, der kann sich meinen Gastbeitrag zum Long Tail bei Matthias Süß anschauen.
Auf dem Yahoo Search Marketing Blog ist in einem Artikel von Dana Todd (Executive Vice President, SiteLab Interactive) zu lesen, dass viele Advertiser bereits angefangen haben das Long Tail zu kürzen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 1 Kommentar
Jason Calacanis, Gründer der Suchmaschine Mahalo, sorgte auf der Affiliate Summit (Las Vegas) vor wenigen Tagen für Entsetzen als er die gesamte Affiliate-Marketing-Branche scharf verurteilte. Als Keynote-Sprecher betrat er den Saal, stellte sich vor die Masse und erzählte der Affiliate-Gemeinschaft, dass all das, wofür sie arbeitet völlig nutzlos ist und gemeinhin als Spam betrachtet wird. Obwohl Affiliate Websites ökonomisch tragbar sind, hätten sie keinerlei Wert für den Nutzer und trügen dazu bei, das Web zu verschmutzen. Ähnlich forsche und provokative Aussagen machte Calacanis bereits auf der Konferenz “Le Web 3″ (Ende 2007) und des SES Chicago (Ende 2006), als er seine Angriffe primär gegen SEOs richtete.
There is a generation of people who are becoming entrepreneurs today who believe that because the Internet technically allows you to do something that you are within your right to do it. You are allowed to pollute the Internet, because you can.”
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 4 Kommentare
Als Suchmaschinenmarketing (SEM) vor wenigen Jahren begann rasant zu wachsen, weckte dies auch das Interesse einiger Wissenschaftler, die sich mit formalen Analysen von SEM beschäftigten. Der Fokus der Wissenschaft lag zunächst auf der formalen Analyse der zugrunde liegenden Auktionsmechanismen und Gebotsstrategien. Das wohl bekannteste Paper zum Bid Management bzw. der Gebotsoptimierung wurde im Jahr 2004 von B. Kitts und B. Leblanc veröffentlicht. Das Paper ist für alle, die sich ernsthaft mit Bid Management bzw. Gebotsoptimierung beschäftigen, eine Pflichtlektüre. Dennoch gehen einige sehr wichtige, praxisrelevante Aspekte unter. Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, für jedes Keyword optimale Gebote zu ermitteln. Zudem kommt, dass die Kosten der Nutzung der Google API altbewährte Gebotsstrategien unmöglich macht und neue Herangehensweisen erfordert. Im folgenden möchte ich auf die wichtigsten Punkte des Papers eingehen und einige praxisrelevante Tipps geben.
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Andreas Reiffen +++ Permalink +++ 23 Kommentare